Stammtisch Bielefeld #4

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    Eure Webredax

    • Es bleibt beim alten Termin (um alles mal kurz zusammenzufassen :grin: )!

      Hallo, liebe Bielmarillis,

      wie bereits im Forum angekündigt, bleibt es bei unserem ursprünglichen Termin. Wir treffen uns also zum nächsten

      Tolkien-Stammtisch

      am Samstag, 3. Juni,
      wie immer ab 17 Uhr im New Orleans, Bielefeld.

      Thema: HdR,
      Kapitel 3 Drei Mann hoch
      Kapitel 4 Geradenwegs zu den Pilzen

      Kapitel 5 Eine entlarvte Verschwörung

      Die drei Kapitel kann man ganz gut zusammenfassen. Als besonderer gemeinsamer Aspekt bietet sich das Stichwort "Freundschaft" an, für Tolkien ein sehr wichtiges Element - bis hin zu unerwarteter Hilfe bzw. überraschenden Begegnungen. Im Grunde wird in dieser ersten Phase der Reise schon die Basis für die "Gemeinschaft des Ringes" gelegt. Wobei der "Ring" ja schon immer ein Symbol für Zusammenschlüsse in Interessengruppen war (meist unter Gleichrangigen).

      Andere Fragen, mit denen man sich beschäftigen könnte: Wie reist man hier eigentlich? Braucht man dafür Geld? Ist das nicht eine recht moderne Art des Reisens? Wie wird durch die Beschreibung des Reisens die fiktive Welt erschlossen? Ist es wirklich eine Flucht? Oder hat es mehr Ähnlichkeit mit einer Bildungs- oder gar Vergnügungsreise?
      Vielleicht haben wir Glück und können schon draußen sitzen. Leider ist der Wetterbericht noch nicht ganz auf unserer Seite.

      Hoffen wir das Beste!

      Bis Samstag also ...
      Eure
      Ciriel und Palantir
      "I play the game for the game's own sake." - S. H.
      "Nanna nenn' ich Nökkvis Tochter..."
      “There is no one like Kári among the men who are now in our land.”
    • Schon ist der Juni-Stammtisch schon wieder Geschichte… Anwesend waren:

      - Mario + Mathias
      - Sandra
      - Marcel
      - Susy
      - Thomas
      - Matthias
      - Birgit
      - Wilfried
      - Christoph
      - Petra
      - Ciriel

      Wie angekündigt ging es um die Kapitel aus Buch I Drei Mann hoch (Kapitel 3), Geradenwegs zu den Pilzen (Kapitel 4), Eine entlarvte Verschwörung (Kapitel 5). Dabei konzentrierten wir uns vor allem auf die Freundschaftsaspekte.

      Zuerst ging es noch einmal kurz um Kapitel 1 („Ein langerwartetes Fest“), von dem es laut der „History“ 4 Versionen gibt – in der ersten feiert Bilbo seinen 70., 71., oder 72. Geburtstag, der zuerst am 20. September stattfindet, es gibt eine, in der Bilbo seine Schätze ausgegangen sind, eine, in der er heiraten will und eine, in der sein Sohn das Fest organisiert.

      Doch zurück zu den Kapiteln 3 bis 5. Dort gibt es neben dem Freundschaftsthema noch das Thema Reisen und besondere Begegnungen. Zu letzterem zählen sowohl die Begegnungen mit den Schwarzen Reitern (die natürlich gruselig sind und sein sollen) als auch die Begegnungen mit den Elben und vor allem Gildor. Es scheint sich auch wieder um „glückliche Zufälle“ zu handeln, dass die Hobbits immer davonkommen – zumindest bei der zweiten Begegnung kommen die Elben gerade zur richtigen Zeit, um Schlimmeres zu verhindern. Auch bei der Geschichte insgesamt „lauert“ stets die Vorsehung im Hintergrund. Außerdem scheinen die Schwarzen Reiter noch nicht so mächtig zu sein bzw.so viel Schrecken zu verbreiten wie später, zumindest der Alte Ohm wie auch Bauer Maggot lassen sich nicht so leicht von ihnen einschüchtern.

      Erwähnt wurde auch die beliebte Fuchs-Szene in der „Wildnis“, die den märchenhaften Ton der anfänglichen Erzählung unterstreicht. Richtig ernst wird es ja erst später. Die Hobbits sind noch vergleichsweise sorglos und stellen z. B. nachts keine Wachen auf, das verwundert natürlich nicht, denn sie befinden sich ja immer noch im Auenland (dass die Grenzen von den Waldläufern bewacht werden, wissen sie ja noch nicht).

      Wir kamen noch auf mögliche Bevölkerungszahlen (die Tolkien nicht erwähnt) und die Unterschiede zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu sprechen. Dabei ging es auch um Tolkiens Technik-Abneigung.

      Die Freundschaft wird vor allem von den Hobbits gepflegt – einerseits Sam, der sich Merry und Pippin anvertraut und die drei, die sich gemeinsam Frodo anschließen (kurze Zwischenfrage: Ob sie das wohl auch getan hätten, wenn sie gewußt hätten, was alles noch auf sie zukommen sollte? Wahrscheinlich ja). Man merkt hier bereits, dass sich Zweier-Grüppchen bilden: Merry und Pippin (zwischen denen es auch keine Standesunterschiede gibt) und Frodo und Sam (zumindest zu dieser Zeit ist der Standesunterschied zwischen Herr und Diener noch deutlich ausgeprägt). Das liegt unter anderem an den unterschiedlichen Charakteren – was aber auch gut passt, da so jeder ausreichende Unterstützung hat (auch wenn es hier noch nicht so sehr wichtig bzw. nötig ist).

      Es war eine sehr nette Diskussion (die auch kurz ein paar kontroverse Fragen streifte: Gibt es einen Glorfindel oder mindestens zwei? War der Arkenstein ein Silmaril?). Nächstes Mal geht es dann um Tom Bombadil und den alten Wald.

      Anschließend ging es noch um das echte Leben, Bücher, Filme und Eru und die Welt.

      Habe ich was Wichtiges vergessen? Dann bitte ergänzen. ;)

      Bis Juli! :smile:
      Ciriel
      "I play the game for the game's own sake." - S. H.
      "Nanna nenn' ich Nökkvis Tochter..."
      “There is no one like Kári among the men who are now in our land.”
    • Liebe Bielmarillis,


      wir treffen uns zum nächsten

      Tolkien-Stammtisch

      am Samstag, 1. Juli, ab 17 Uhr

      wie immer im New Orleans, Bielefeld.


      Thema: HdR
      Kapitel 6 Der Alte Wald
      Kapitel 7 In Tom Bombadils Haus
      Kapitel 8 Nebel auf den Hügelgräberhöhen

      Themenvorschläge: Wer ist Tom Bombadil? Kann man auf ihn verzichten? Wer ist Goldbeere? Was ist Feuerkraut?
      Weitere Vorschläge sind natürlich willkommen.

      Bis Samstag also ...
      Eure
      Ciriel + Palantir
      "I play the game for the game's own sake." - S. H.
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    • Schon ist der Juli-Stammtisch wieder Geschichte. Anwesend waren (wegen der Urlaubszeit waren wir etwas weniger als sonst):
      Mario (mit Mathias)
      Christoph
      Dirk
      Wilfried
      Thomas
      Birgit
      Carina
      Susy
      Ciriel

      Das große Thema des Abends war eindeutig Tom Bombadil. Wir sprachen über die drei Kapitel „Der Alte Wald“, „In Tom Bombadils Haus“ und „Nebel auf den Hügelgräberhöhen“. Susys Diskussion hatte schon etwas Besonderes an sich. Es kamen einige interessante Aspekte zutage, die ich gar nicht alle wiederholen kann. Dabei kam auf jeden Fall die Erzählperspektive der Geschichte zur Sprache (Susy hätte sich dabei etwas mehr Abwechslung gewünscht), und was der Leser (oder die Hobbits) über Tom erfahren und was nicht. Wer ist Tom? Einige Theorien (Tolkien, Maia) kamen zur Sprache, am wahrscheinlichsten erschien am Ende noch die Personifizierung des Geistes der Landschaft des Oxfordshire (das erklärt jedenfalls am meisten, wenn auch nicht alles – so die Macht und das mangelnde Interesse an anderen Ereignissen und Gegenden, die Beschränkung auf ein bestimmtes Gebiet oder die „Vaterlosigkeit“.
      Sowohl Tom wie auch Goldbeere machen teilweise den Eindruck, als seien sie „herabgesunkene Götter“, die es noch gibt, die aber nicht mehr „aktiv“ verehrt werden („Goldbeeres Waschtag“ erinnerte an Frau Holle Betten aufschütteln).
      Interessant ist auch Toms Macht. Er ist nicht allmächtig, aber auf seinem Gebiet sehr machtvoll, der Wald birgt für ihn keine Gefahren, und die Begegnung mit den Hobbits ist zufällig, auch wenn Gandalf ihn gebeten hat, Ausschau zu halten, denn Tom hat diese Bitte schon wieder vergessen (er erinnert sich erst nach der Begegnung wieder daran, und wieder haben die vier sehr viel Glück, denn an diesem Tag war Tom das letzte Mal für dieses Jahr unterwegs):
      Mag Tom auch nicht in die Geschichte passen, die Anwendung von Zauber fügt sich wieder in die übliche Verwendung von Magie ein: Es handelt sich um machtvolle Lieder.

      Das Freilichtmuseum Oerlinghausen hat uns auf einen Besuch eingeladen! :grin: Extrakosten (bis auf den Eintritt) fallen nicht an. Wir sind noch dabei, einen Termin abzustimmen (Wilfried wird eine Doodle-Umfrage einrichten). An sich waren aber alle dafür, es an einem regulären Stammtisch-Termin zu machen. Dieses Jahr kommen damit nur noch August und September in Frage. Mal sehen, welcher Termin es wird. Wenn wir es am frühen Nachmittag stattfinden lassen, können wir auch hinterher noch in Oerlinghausen was essen oder noch zum New Orleans fahren. Das sehen wir aber dann, wenn der Termin ausgemacht ist.

      Anschließend ging es noch um spannende Serien und Bücher sowie das Leben im Allgemeinen.

      Bis August! Mal sehen, wo wir uns treffen werden!
      Bis dahin
      Ciriel
      "I play the game for the game's own sake." - S. H.
      "Nanna nenn' ich Nökkvis Tochter..."
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    • Okay, ich hatte das genau andersherum verstanden. :grin: Ist ja nicht weiter tragisch. Waren wir nicht am Ende dazu gekommen, dass es eine Doodle-Termin-Abfrage geben sollte? Je nachdem, an welchen beiden nächsten Stammtisch-Termin (August oder September) sich mehr Leute melden, nehmen wir den entsprechend. Können wir aber gerne auch anders machen, schreib doch einfach noch mal eine Mail. :smile:
      "I play the game for the game's own sake." - S. H.
      "Nanna nenn' ich Nökkvis Tochter..."
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